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Betriebskostenabrechnungen und Ferienwohnungen

Zwei Tage vor Jahresende, also wirklich auf den letzten Drücker, haben uns obskure Betriebskostenabrechnungen erreicht. Die Heizkostenabrechnung fehlt und die Zahlen in der Abrechnung scheinen irgendwie nichts mit denen in den Abrechnungen der vergangenen Jahre zu tun zu haben. Wir sind noch dabei, dies überprüfen zu lassen.
Ansonsten haben die Bauarbeiten wieder begonnen. Unsere Gewerbeeinheit, die Tierarztpraxis, wurde leider auch erfolgreich rausgeekelt und wie die Geier stürzt sich Berlin Aspire gleich darauf und kloppt erstmal alle Wände in der Praxis auf.
Im Dezember waren wir in einem kurzen Beitrag bei Monitor zum Thema Ferienwohnungen zu sehen. Mittlerweile scheint wieder eine neue Ferienwohnung dazugekommen zu sein, man fühlt sich fast schon wie im Hotel mit dem ganzen Durchgangsverkehr.

Verkauft!

Vergangene Woche wurden die meisten von uns mit einem Schreiben vom Obergerichtsvollzieher beglückt. Dabei handelte es sich um Kaufverträge für einen Großteil der Wohnungen, die für etwa 2500 € pro Quadratmeter verkauft werden sollen, wenn wir nicht unser Vorkaufsrecht nutzen sollten. In den Kaufverträgen wurden die Wohnungen grundsätzlich ein paar Quadratmeter größer gemacht, wohl eine übliche Taktik, um auch die Käufer zu verarschen. Außerdem ist davon die Rede, dass der Zustand der Wohnung bei der Berechnung des Preises mit bedacht wurde. Interessant, wie Berlin Aspire den Zustand von Wohnungen einschätzen kann, die sie nie gesehen haben.
Außerdem wurde unser Baustopp am 14.10. aufgehoben, Aspire darf also weiter bauen und tut dies auch, macht wieder ordentlich Lärm und Dreck und holt alle Kabel aus der Wand, die man nur finden kann.

Kabel2

Damit man sich nach dem Weg durch den schmuddeligen Hausflur nicht mal die Schuhe sauber machen kann, wurden dann auch noch die Fußmatten geklaut.

Dreck

Immerhin sind wir in einem schönen Artikel im Mieterecho vertreten, mal eine gute Nachricht.

Wohnraum ist keine Ware

Die Demo zum Thema „Wohnraum ist keine Ware“ vereinte am 6. September etwa 500 Menschen, die sich gegen die Verdrängung wehren wollen.
Demo1
Vorbei an den Touristenmengen am Checkpoint Charlie ging es fast bis zur Friedrichstraße 82, aber eben nur fast. Die Polizei ließ die Demonstranten nicht bis zum pompösen Sitz von Berlin Aspire durch, mit der Begründung, den Eigentümer schützen zu wollen, welch Idiotie.
Demo2

Demo gegen den Ausverkauf der Stadt

Am 6. September wird es eine Demo gegen Berlin Aspire und Konsorten, gegen den Ausverkauf der Stadt geben. Die Demo führt zum Sitz von Berlin Aspire in der Friedrichstraße, aber wir hoffen, dass nicht nur die von Aspire betroffenen Häuser, sondern auch viele andere Nachbarn und Freunde kommen, die das Problem als berlinweit begreifen!

Flyer Demo

Baustopp!

Kaum zu glauben, aber wahr, seit Dienstag herrscht bei uns ein Bauverbot. Es ist unglaublich schön, mal wieder die Ruhe zu genießen. Allerdings kann das Bauverbot wohl mit den richtigen Anträgen relativ schnell wieder aufgehoben werden. Wir freuen uns erstmal und warten ab.